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In den letzten Jahren wurden in der
Jagdausübung in Österreich starke Änderungen vorgenommen. Vor allem
der Naturschutz hat eine große Rolle übernommen. Wichtige Punkte
sind die Artenvielfalt mit Schutz von gefährdeten Tieren wie der
Uhu. Aber auch fehlende Grünflächen die zum Rückgang vom Rebhuhn
und anderen Niederwild beigetragen hat werden wieder bereitgestellt.
Viele andere Aktivitäten werden gesetzt um genügend Lebensraum für
die verschieden Wildtiere zu schaffen. Aber auch eine gesunde Wilddichte
ist eine wichtige Aufgabe damit nicht die Natur mit ihren Mitteln
wie Seuchen, Krankheiten und Winterverlusten regulierend einschreiten
muss. Es soll immer ein gutes Gleichgewicht bestehen zwischen Flora,
Pflanzenfresser und Räuber.
Martin Netzl:
"In unseren Revier legen wir großen Wert auf eine gute Altersverteilung und aus
diesem Grund wird vor allem bei den ein- bis zweijährigen Tieren welche entnommen,
wo auch bei natürlicher Auslese die größten Verluste entstehen. Die restlichen
Abschüsse werden bei den alten Tieren und ein Teil bei der erwachsenen Altersklasse
vorgenommen. Diese Art der Bejagung garantiert eine gesunde Familienstruktur
mit erfahrenen Leittieren die den Jahres und Tagesablauf bestimmen. Ich freue
mich immer besonders wenn es Wildfleisch gibt, es ist ein besonders saftiges
und geschmackvolles Fleisch, da die Tiere keinen Stress leiden mussten und genügend
Freiraum hatten."
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