Wie auf unserem Wappen zu erkennen ist, ist die Eiche die wichtigste und typischste Holzart für unser Gebiet. Wobei die Weißeiche als Wertholz und die Zerreiche als Brennholz dient. Die Samen der Bäume, die Eicheln werden gerne von den Wildschweinen aufgenommen, um genügend Winterspeck für die kalte Jahreszeit zu bekommen. Weitere Werthölzer sind Feldahorn, Wildkirsche und die Elsbeere, kommen aber im Verhältnis eher selten vor. Der am meisten verbreitetste Baum ist die Hainbuche, weitere Holzarten sind Esche, Birke, und Linde.

Martin Netzl:
"Die vielen Holzarten bringen Abwechslung in den Wald, kein Baum ist wie der andere. Da sind die Eichen mit der groben Rinde und dem markanten Blatt. Die Rinde der Wildkirsche ist glatter und quergestreift. Die Elsbeere hat hellgrüne Knospen und gezackte Blätter, die sich im Herbst dunkelrot verfärben. Die Knospen der Esche sind dagegen schwarz und die Rinde hell, sie hat viele schlanke Blätter. Unverkennbar ist die weiße Rinde der Birke mit den schwarzen Flecken. Nicht zu vergessen die Hainbuche mit den Längsstreifen auf der unebenen Rinde und den Blättern mit tiefen Adern. Das Schauspiel der Natur ist jederzeit zu beobachten, nicht nur der Ablauf der Jahreszeiten, sondern auch das Wachsen der Pflanzen von Jahr zu Jahr."